Smart Speaker Apple HomePod: eine echte Amazon Echo Alternative?

Echte HomePod Alternative: ist Amazon Echo besser?

Mit einem Startpreis von 349 Dollar in den USA und einem noch nicht bekannten Preis auf dem deutschen Markt dürfte der Apple HomePod nicht ganz günstig werden. Dementsprechend bleiben Amazon Echo und Co weiterhin eine gute Alternative für alle, die ein kleineres Budget für Technikprodukte haben. Die Lautsprecher von Amazon sind bereits seit einiger Zeit auf dem Markt und der Sprachassistent Alexa entwickelt sich fortwährend weiter. Der Echo Smart Speaker ist nicht ohne Grund ein Bestseller: Er ist mittlerweile ausgereift und gleichzeitig noch sehr preiswert. Ist der Amazon echo also weiterhin ein HomePod Killer?
Die Antwort dürfte wohl ja und nein lauten. Für alle Nutzer, die auf Android-Geräte setzen, kann problemlos auf Amazon Wcho als Smart Speaker zurückgegriffen werden. Natürlich ist der Amazon Echo auch mit iOS kompatibel. Das soll auch nicht heißen, dass sich nicht auch Apple-Fans Alexa und einen Amazon Echo ins Haus holen können.

Mittlerweile gibt es von Amazon Echo eine ganze Produktserie. Foto: Amazon
Mittlerweile gibt es von Amazon Echo eine ganze Produktserie. Foto: Amazon

Der Amazon Echo Nachteil ist allerdings sehr markant: Der Sound des Lautsprechers ist nach eigenem Test eher als mittelmäßig zu bewerten (das ist natürlich eine recht subjektive Einschätzung und Ihr solltet im Zweifelsfall den Klang selbst ausprobieren) – für echte Musikliebhaber ist das Gadget kein Gewinn. Dennoch stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis ja absolut. Wen der Klang des Geräts nicht stört, kann problemlos beim Amazon Echo zuschlagen. Bereits ab deutlich unter 100 Euro bekommt man hier ein System, dass Musik abspielen, Anrufe tätigen, Wecker und Timer stellen, Sportergebnisse, Verkehr, Wetter, To-do Listen und vieles mehr abrufen kann.
Besonders am Anfang macht es einfach Spaß, den Sprachassistenten Alexa mit allen erdenklichen Fragen zu löchern und bis an die Belastungsgrenze zu treiben. Es hat mal mehr und mal weniger kluge Antworten darauf. Aktuell gibt es in der Tat wenig, was gegen den Smart Speaker spricht. Amazon Echo ist ganz klar ein Kauf mit großem Unterhaltungsfaktor. Wer sich leisten kann oder möchte, kann sich natürlich einfach den Echo und den HomePod ins Haus holen. Wer sich hingegen nur auf ein Gerät beschränken will, muss sich ganz klar anhand seiner Präferenzen entscheiden.

Eine Frage der Kompatibilität: Für Apple Fans unbedingt ein HomePod

Viele Apple-Fans werden mit Sicherheit auf den HomePod zurückgreifen, weil er in ihrem Gerätepark für maximale Kompatibilität sorgt. Wer bereits ein iPhone wie beispielsweise das iPhone X verwendet, ein iPad Pro hat und auf dem MacBook Pro arbeitet, wird sich vermutlich eher weiterhin im Apple-Kosmos aufhalten und auf den HomePod zurückgreifen. Für Nutzer von Apple Music ist die Kompatibilität mit diesem Streaming Dienst natürlich ein schlagendes Argument. Denn man wird die bereits vorhandenen Playlists problemlos auf dem Lautsprecher abspielen können. Wer hingegen Echo mit Apple Produkten wie dem iPhone X benutzen möchte, muss entweder sein Smartphone oder Amazon Music verwenden. In der Summe spricht einiges für und gegen den neuen Apple HomePod Smart Speaker.


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Wie gut sich der Lautsprecher schließlich im Praxistest schlagen wird, wird sich zeigen. Bei einem Preis, der mehr als das dreifache des Amazon Lautsprechers betragen wird, muss der Klang des Smart Speakers wirklich herausragend sein. Wir werden dies zu gegebener Zeit ausprobieren. Eine klare Kaufempfehlung für den HomePod wollen wir natürlich nur aussprechen, wenn das Gerät im Praxistest besticht.

Ein Dream -Team? iPhone X, HomePod und AirPods Bluetooth-Kopfhörer

Wir lieben Musik. Auf dem iPhone X, dass wir auch schon ausführlich getestet haben, sind etliche Gigabyte an Musik in unserer Apple Music Bibliothek organisiert. Etliche Genres, dutzende Playlists mit unseren Lieblingskünstlern. Egal ob beim Sport, draußen beim Joggen, auf dem Weg zum Termin oder einfach zu Hause – den ganzen Tag lang läuft im Hintergrund Musik. Nicht vergessen sollte man auch die Möglichkeit, den HomePod mit dem Apple TV zu koppeln und als Fernseh-Lautsprecher zu verwenden.

Typisch zeitloses Design von Apple: der HomePod kommt in Space Gray und Weiß auf den Markt. Foto: Apple
Typisch zeitloses Design von Apple: der HomePod kommt in Space Gray und Weiß auf den Markt. Foto: Apple

In der Summe lässt sich deshalb sagen: Mit dem HomePod schließt der Elektronikhersteller Apple eine der letzten Lücken im Produktkreis. Zukünftig wird es nahtlos möglich sein, zu Hause mit dem Smart Speaker Musik zu hören und anschließend unterwegs direkt mit den Bluetooth-Kopfhörern AirPods. Die ähnliche Namensgebung kommt hier nicht von ungefähr. Sie lehnt an den ikonischen iPod an, mit dem Apple Anfang der 2000er Jahre erfolgreich wurde. Mit den jetzigen „Pods“ – HomePod und AirPods möchte Apple das Musikhören wieder revolutionieren. So ist es damals mit dem iPod tatsächlich geschehen. Er war damals der MP3-Player der Stunde, der den Markt aufgemischt hat. Ähnlich ist es heute mit den AirPods, die in unserem Test extrem gut abgeschnitten haben und das Musikhören über Kopfhörer deutlich angenehmer gemacht haben als viele Konkurrenzprodukte. Ob es mit dem HomePod genauso sein wird, bleibt bis zum Praxistest abzuwarten.
Am meisten spricht heute schon für den Lautsprecher, dass er mit den bisherigen Apple Produkten mit iOS, macOS und tvOS optimal kompatibel sein wird. Wer sich erst mal in einem Geräte-Kosmos bewegt, wird vermutlich auch zukünftig auf ähnliche Produkte zurückgreifen. Sei es Android oder iOS – aus eigener Erfahrung weiß ich, das es sehr frustrierend sein kann, beide Gerätegattungen zu mischen (wie beispielsweise einen Laptop mit Windows und ein Smartphone mit iOS). Sicher, es funktioniert Plattform übergreifend, aber es ist deutlich weniger nutzerfreundlich. Deshalb bleiben wir größtenteils innerhalb eines Geräte-Marken-Kosmos. Wir dürfen deshalb mehr als gespannt sein, wie gut der neue HomePod im Praxistest mit der vorhandenen Apple Infrastruktur zu Hause harmoniert. Wenn das so gut funktioniert wie bei den AirPods, dürfte auch der Home Port bei den Kunden wie eine Bombe eingeschlagen.

Keine HomePod Bluetooth Unterstützung im herkömmlichen Sinn!

Eine Zeit lang hat es offensichtlich eine kleine Verwirrung gegeben, welche Möglichkeiten der neue HomePod bietet, um Musik abzuspielen. Für viele Käufer ist ja aktuell Bluetooth die bevorzugte Möglichkeit, Lautsprecher mit ihren Geräten zu verbinden und Musik abzuspielen. Ausgerechnet diese wichtige Möglichkeit bietet der HomePod nicht. Apple hat jetzt der Verwirrung ein Ende bereitet und mitgeteilt, welche Audioquellen zur Verfügung stehen. Demnach lässt sich der Smart Speaker verwenden, indem iTunes Match, gekaufte iTunes Musikinhalte sowie Apple Music verwendet werden. Auch der Apple Radiosender Beats 1 sowie Podcasts werden unterstützt. Etwas unspezifisch gibt Apple an, dass auch andere Inhalte aus Apple Produkten heraus gestreamt werden können. Und natürlich darf man AirPlay (2) nicht vergessen. Auf diese Weise sollten zum Beispiel Apps wie Spotify verwendet werden können, um Musik abzuspielen. Diese dürften dann aber zumindest vorläufig nicht mit den Sprachbefehlen kompatibel sein und müssten per Smartphone bedient werden.
Dennoch fehlt die für viele Nutzer wichtigste Verbindungs der einfach Bluetooth-Verbindung. Und das, obwohl der Lautsprecher eine Bluetooth 5.0 Schnittstelle besitzt. Nutzer von Android Geräten beispielsweise werden dadurch komplett ausgeschlossen, selbst wenn sie Apple Music verwenden. Ohne weitere Apple Devices scheint hier auch nicht viel zu funktionieren. Schon allein für die Einrichtung des HomePod benötigt man ein weiteres Apple Gerät wie etwa ein iPhone oder iPad, auf dem mindestens iOS 11 installiert ist. Dementsprechend wird deutlich, dass genau eintrifft, was wir schon vorhergesagt haben: Der HomePod ist besonders für Apple Fans attraktiv, die bereits mehrere Geräte des Herstellers besitzen. Alle anderen Nutzer schauen zumindest vorläufig in die Röhre. Für Besitzer von Apple Produkten dürfte hingegen zu verschmerzen sein, dass sich keine direkte Bluetooth-Verbindung herstellen lässt. Über AirPlay (2) lassen sich die meisten Inhalte problemlos abspielen. Unsere alte Bluetooth-Box Bose SLIII hatten wir ebenfalls nur einmalig mit dem Apple TV über Bluetooth gekoppelt und fortan alle Inhalte darauf über AirPlay abgespielt – einfach, weil es deutlich bequemer war.