Apple Watch als Lebensretter: So kann die Smartwatch helfen

Es mehren sich die Berichte, nach denen die Smartwatch Nutzer vor dem Tod bewahrt hat!

Apple Watch als Lebensretter: Die Smartwatch kann unter Umständen helfen. Foto: Sascha Tegtmeyer
Apple Watch als Lebensretter: Die Smartwatch kann unter Umständen helfen. Foto: Sascha Tegtmeyer

[enthält unbezahlte Werbung] Können Smartwatches Leben retten? Immer wieder gibt es neue Berichte, nach denen die Apple Watch zum Lebenretter geworden ist, indem von dem Hightech-Fitnesstracker Unregelmäßigkeiten in den Vitalzeichen erkannt und Krankheiten rechtzeitig entdeckt wurden. Apple Watch Nutzer konnten so vor schweren Gesundheitsschäden und sogar dem Tod gerettet werden. Welche Systematik steckt dahinter und wie genau kann das funktionieren?  

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Für viele Tech-Fans und Nutzer von Elektronikprodukten waren Smartwatches anfangs nur ein zusätzliches, verhältnismäßig nutzloses Gadget und eine Spielerei. Dabei hatte Apple-Chef Tim Cook bereits bei der Vorstellung des ersten Apple Watch Modells in 2015 gesagt, dass die Nutzer sich bald nicht mehr werden vorstellen können, ohne ihre Apple Watch zu leben. Diese Vorhersage scheint sich einige Jahre später wirklich zu bewahrheiten. Denn scheinbar kann die Apple Watch Leben retten, weil ihr bei der Messung von Vitalzeichen Unregelmäßigkeiten auffallen. Erst kürzlich ist ein neuer Fall bekannt geworden, in dem die Apple Watch zum Lebensretter geworden ist. Die Smartwatch hatte einen Mann aus Hong Kong vor dem Tod bewahrt – und der schrieb prompt eine Dankes-Mail an Apple-Boss Cook.


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Smartwatch rettet Leben von Mann in China

Der 76jährige Gaston D’Aquino wurde von einem Alarm seiner Apple Watch aufgeschreckt, wie die „South China Morning Post“ berichtet hat. Der ältere Herr fühlte sich ausgezeichnet und fit. Dennoch schlug seine Apple Watch am 01. April 2018 Alarm. Glücklicherweise entschied sich der Mann aus Hong Kong daraufhin, ein Krankenhaus aufzusuchen. „Ich hatte über diese Fälle gelesen. Also wusste ich, dass es etwas Ernstes war. Ich dachte, dass es sehr wichtig ist, ins Krankenhaus zu gehen. Es war ein starkes Signal, nicht mehrdeutig. Sie zeigte an, dass ich eine erhöhte Herzfrequenz hatte“, so D’Aquino gegenüber SCMP. Er unterbrach deshalb den Oster-Brunch mit seiner Familie, um sich im Krankenhaus durchchecken zu lassen.

Im Krankenhaus berichtete D’Aquino den Ärzten, dass er sich bestens fühle, seine Apple Watch aber Alarm geschlagen habe. Der vitale, ältere Herr wurde daraufhin im Krankenhaus kräftig durchgecheckt und an einen Elektrokardiographen angeschlossen, der die elektrische Aktivität des Herzens aufzeichnet. Die Ärzte konnten hier sofort feststellen, dass etwas mit Gaston D’Aquinos Herzen nicht stimmt. Er wurde deshalb sofort an Kardiologen überwiesen. „Ich erzählte ihnen von der Apple Watch, die mir diese Anzeige gab. Und sie sagten mir, dass die Uhr ziemlich genaue Werte liefert“, so D’Aquino. Nach einer Reihe von Tests in den nächsten drei Tagen habe man ihm gesagt, dass von den drei Haupt-Koronararterien zwei vollständig blockiert gewesen sei und eine zu 90 Prozent blockiert war. Obwohl der Rentner bei bester Gesundheit gewesen war, tickte in seiner Brust eine tödliche Zeitbombe.

Typisch Kardiogramm einer Apple Watch: Man erkennt Ruhephasen und Aktivitätsphasen (hier inklusive moderatem Jogging). Screenshot: Apple Health App
Typisch Kardiogramm einer Apple Watch: Man erkennt Ruhephasen und Aktivitätsphasen (hier inklusive moderatem Jogging). Screenshot: Apple Health App

Nicht nur bei Herzproblemen: So wurde die Apple Watch zum Lebensretter

Nicht nur bei Herzproblemen wie denen von Gaston D’Aquino kann die Apple Watch zum Lebensretter werden. Mindestens drei weitere Fälle sind bekannt, in denen die Apple Watch Alarm schlug, weil der Ruhepuls zu hoch oder zu unregelmäßig war. Auch bei einem Mann aus New York (32) konnte die Smartwatch rechtzeitig Alarm schlagen und vermutlich den Tod verhindern. Dem Apple-Watch-Nutzer William Monzidelis wurde bei der Arbeit schwindelig. Er ging deshalb ins Badezimmer und hat nach Informationen von Giga.de dort angefangen zu bluten. Zudem schlug seine Apple Watch Alarm und wies den Mann darauf hin, möglichst schnell einen Arzt aufzusuchen. Seine Mutter, die ebenfalls im Betrieb der Familie arbeitete, erschien Monzidelis kreidebleich und beide beschlossen, dass ein Arztbesuch vernünftig sei. Als Monzidelis mit seiner Mutter im Krankenhaus ankam, hatte er bereits 80 Prozent seines Blutes verloren. Die Mediziner im Krankenhaus diagnostizierten einen Magendurchbruch und begannen sofort mit Rettungsmaßnahmen für den jungen Mann. Laut den behandelnden Ärzten habe die Apple Watch maßgeblich dazu beigetragen, dass Monzidelis rechtzeitig zum Arzt gefahren ist.

Welche Funktion macht die Apple Watch zum Lebensretter?

Seit der Einführung der ersten Apple Watch 2015 hat der Tech-Konzern die Gesundheitsfunktionen der Smartwatch besonders durch Software-Verbesserungen immer weiter optimiert. Der Mechanismus, der sich hinter dem Frühwarnsystem befindet und die Apple Watch zum Lebensretter machen kann, ist ebenso simpel wie genial: Die Apple Watch misst im Hintergrund den Puls des Trägers. Er wird in der Regel alle paar Minuten gemessen. Die Smartwatch gleicht dabei den Puls immer mit den Bewegungsdaten ab und ermittelt somit den Ruhepuls und Aktivitätspuls. Man bekommt beispielsweise eine Warnmeldung von der Apple Watch, wenn der Bewegungspuls über 170 steigt. Bewegt man sich jedoch nicht – oder wenig – und der Ruhepuls steigt dennoch ungewöhnlich stark an, schlägt die Smartwatch ebenfalls Alarm, um den Träger über die außergewöhnlichen Messwerte hinzuweisen.

Derzeit arbeitet das Tech-Unternehmen gemeinsam mit der renommierten Standford Universität daran, dieses System weiter zu perfektionieren und noch präziser zu machen. Die Uni führt beispielsweise eine Studie „The Health eHeart Study“ mit Apple Watch Nutzern durch, um Kammerflimmern und Herzrhythmusstörungen entdecken zu können. Die Anmeldung hierfür ist beispielsweise mit der nützlichen iOS-App Cardiogram möglich.

Weitere Gesundheits-Features mit der Apple Watch 4 und watchOS 5?

Die bisherigen Fälle, in denen die Apple Watch zum Lebensretter geworden ist, dürften wohl erst der Anfang gewesen sein. Mit dem kommenden neuen Apple Watch Modell und der nächsten Generation des Betriebssystems watchOS – also watchOS 5 – dürfte sich die Fähigkeit der Uhr, gesundheitliche Probleme zu erkennen, noch einmal dramatisch verbessern. Wir haben bereits darüber berichtet, dass die Apple Watch 4 besonders großen Wert auf neue Gesundheitsfeatures wie eine verbesserte Herzfrequenzmessung legt. Die Funktion auf der Smartwatch könnte regelrecht zu einem EKG ausgebaut werden. Ebenfalls könnten zukünftige Apple-Watch-Modelle die Messung des Blutdrucks und sogar das Erkennen des Insulinspiegels bei Diabetikern ermöglichen. Die Apple Watch 4 dürfte möglicherweise ebenso wie die neuen iPhone X Modelle und neue iPad Pros noch 2018 erscheinen. Wir dürfen gespannt sein, welche neuen Features hier noch in 2018 vorgestellt werden – und zu welchen neuen Erfolgsgeschichten einer Apple Watch als Lebensretter sie führen könnten!


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Über Sascha Tobias Tegtmeyer 95 Artikel
Als Journalist, leidenschaftlicher Taucher und ambitionierter Stand Up Paddler habe ich mich mehr und mehr auf Wassersport-Themen spezialisiert. Ich habe für mehrere Jahre als Online-Redakteur, Content- und SEO-Manager für den Jahr Top Special Verlag in Hamburg das führende Tauchsport-Portal TAUCHEN.de redaktionell betreut und bin in der Wassersport-Branche zuhause. Meine Leidenschaft gilt dem Meer und allen Aktivitäten, die sich am, im, auf und unter Wasser ausüben lassen. Um diesem Kind einen Namen zu geben, habe ich www.just-wanderlust.com ins Leben gerufen – für alle Menschen, die das Meer lieben – gerne reisen und Wassersport wie Tauchen, Surfen, Stand Up Paddling.