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Teures Super-Smartphone: Ist das iPhone X ein Flop oder Top?

Glaubt man den Experten, ist das iPhone X ein Flop und Apple dem Untergang geweiht. Aber stimmt das? Ist das iPhone X ein Flop oder Top? Wir haben Argumente gesammelt.

Kritik hagelt es aus allen Richtungen: Viele Fachleute geben dem neuen iPhone X von Apple schlechte Noten. Sogar Apple-Urgestein Steve Wozniak hat sich dem Kanon der Kritiker angeschlossen. Vom „schlechtesten iPhone aller Zeiten“ (Forbes) war sogar die Rede. Besonders Face ID und der hohe Preis des Gadgets geraten immer wieder in die Schusslinie. Glaubt man den Experten, ist das iPhone X ein Flop und Apple dem Untergang geweiht. Aber decken sich diese Einschätzungen mit der Realität – ist das iPhone X ein Flop oder Top?

Am iPhone X scheiden sich die Geister – und wahrscheinlich haben sie sich noch an keinem Smartphone jemals so sehr geschieden und aufgerieben. Das iPhone X polarisiert die Nutzer und ruft scheinbar Kritiker auch noch aus dem letzten Winkel der Tech-Welt hervor. In Foren diskutieren Smartphone-Nutzer die Sinnhaftigkeit des Apple Gadgets und kauen auf jedem noch so kleinen Fehler des Geräts herum. Auch wir standen Apples Flagschiff-Smartphone anfangs kritisch gegenüber – und zwar genau so lange, wie wir keines hatten! Zugegeben, es ist nicht besonders schwer, das iPhone anzuzweifeln, solange man es nicht getestet hat. Zum entsprechende Negativ-Meldungen von höchster Stelle kamen: Selbst Apple hat in einem Support-Dokument vor dem Display-Einbrennen beim iPhone X gewarnt. Auch wir hatten zwischenzeitlich mal verglichen, ob das iPhone 8 (Plus) oder das iPhone X die bessere Wahl ist.

Dieser Hinweis des Herstellers selbst hatte uns anfangs zu der großen Skepsis gegenüber dem Smartphone bewogen. Und natürlich hat uns auch Face ID skeptisch gemacht. War doch Touch ID ein ausgereiftes und sicheres System, dass sich im Alltag tausendfach bewährt hat und mit dem Homebutton jahrelang den Alltag mitgeprägt hat. Wir haben das iPhone X solange kritisiert, bis wir selbst ein Gerät getestet haben. Und anders scheint uns heute der schier unendliche Strom an vernichtenden Kritiken zum iPhone X durch vermeintliche Experten und User nicht erklärbar: Vielen Nutzern ist das Gerät offensichtlich zu teuer, deshalb kritisieren sie es, um vor sich selbst zu rechtfertigen, es nicht zu kaufen. Welche Argumente haben die Kritiker? Das iPhone X als Flop zu bezeichnen, basiert am häufigsten auf einer Kritik an Face ID.

Produktiv, produktiver, iPhone X: Das neue Top-Smartphone hat wirklich was auf dem Kasten. Foto: Pexels
Produktiv, produktiver, iPhone X: Das neue Top-Smartphone hat wirklich was auf dem Kasten. Foto: Pexels

Face ID: Kritik am Apples Gesichtserkennung

Das wohl am meisten kritisierte Feature des neuen iPhone X ist Face ID. Die Gesichtserkennung des neuen Top-Smartphones mithilfe der hoch entwickelten TrueDepth-Kamera hat bereits seit der Vorstellung im September etliche Kritiker auf den Plan gebracht. Viele hingen sich an der technischen Umsetzung des Systems auf, andere an möglichen Datenschutzbedenken. Kevin Murnane von Forbes beispielsweise hat Face ID als längst nicht so einfach wie Touch ID bezeichnet („Face ID is clearly not as simple and straightforward as Touch ID“). Murnane behauptet zudem, man müsse sich das iPhone für das Entsperren per Face ID erst umständlich vor das Gesicht halten. So habe Apple mit der neuen Technologie einen Rückschritt gegenüber Touch ID gemacht. Der Fingerabdruck-Scan hingegen habe auch unbemerkt unterm Tisch funktioniert.

Während Face ID zwar insgesamt schneller sei als Touch ID, sei die Gesichtserkennung deutlich unsicherer als der Fingerabdruckscan. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein iPhone X per Face ID gehackt werden kann, bei 1:50.000, während die Wahrscheinlichkeit bei Touch ID noch deutlich geringer ist. Zugegebenermaßen haben Tests ergeben, dass unter Umständen eineiige Zwillinge oder Familienmitglieder das iPhone X knacken können. Auch per Spezialmaske, die das Gesicht eines iPhone-Besitzers nachahmt, soll das Gerät zu knacken sein. Wird das iPhone X deshalb zum Flop? In jedem Fall erscheint es selbst unter diesen Bedingungen als äußerst unwahrscheinlich, dass jemand fähig sein könnte, ein bestimmtes Smartphone mit Gesichtserkennung gegen den Willen seines Besitzers zu öffnen.

TrueDepth-Kamera mit Face ID funktioniert bei uns einfach perfekt

In unserem großen iPhone X Dauertest hat sich hingegen ein eindeutiges Bild gezeigt: Die Gesichtserkennung des neuen Top-Smartphones funktioniert einwandfrei. Sie entsperrt das Gerät in Sekundenschnelle. Und man muss das iPhone X mit der TrueDepth-Kamera dafür eben nicht direkt vor das Gesicht halten, wie der Forbes-Experte behauptet. Es genügt schon, leicht schräg heraufzuschauen. Das Entsperren funktioniert mit dem Gesicht unter allen erdenklichen Umständen und jeglichen Lichtverhältnissen. Face ID entsperrt das iPhone zuverlässig – fast schon zu zuverlässig: sogar beim Tragen des iPhones in der Hand, während man nur kurz zum Gerät herunterschaut. Wir haben uns deshalb angewöhnt, das iPhone X immer verkehrt herum zu transportieren, um es nicht versehentlich zu entsperren.

Face ID beim iPhone X funktioniert tatsächlich genauso reibungslos, wie es auf Apples Werbefotos aussieht. Foto: Apple
Face ID beim iPhone X funktioniert tatsächlich genauso reibungslos, wie es auf Apples Werbefotos aussieht. Foto: Apple

Mein Bruder und ich haben gegenseitig versucht, unsere iPhone X zu entsperren –und es ist uns nicht gelungen. Auch im Schlaf lässt sich das Gerät nicht von Fremden entsperren, denn es erkennt, wenn sein Besitzer nicht wach ist. Ganz im Gegenteil: Die Gesichtserkennung per Face ID des iPhone X ist kein Flop, sondern absolut top! Besonders beim Sport (mit Handschuhen) wie beispielsweise beim Joggen mit iPhone und Apple Watch im Winter ist das Gerät rasend schnell und zuverlässig entsperrt. Wir finden nach unserem Praxistest Face ID einfach ausgezeichnet. Die Gesichtserkennung arbeitet zuverlässig und schnell. Zudem ist sie sicher, denn die entstehenden Daten werden lediglich auf dem iPhone gespeichert und sind von Dritten nicht einsehbar.

Schon nach wenigen Stunden der Nutzung haben wir den Homebutton samt Touch ID nicht mehr vermisst. Und damit sind wir nicht allein. Die Nutzerzufriedenheit unter iPhone X Besitzern ist hoch: „Ich bin seit einigen Monaten glücklicher und zufriedener Nutzer eines iPhone X. Was ist ein HomeButton?“ fragt ein Nutzer ironisch in einem Apple-Forum. Wir sind uns sicher: Die Technik funktioniert und wird sich durchsetzen.

iPhone X Preis schreckt viele Käufer ab – er fällt bereits

Wer nicht Face ID als Quelle allen Übels ausgemacht hat, kann immer noch über den völlig überhöhten Preis des iPhone X herfallen. Mit Preisen, die im offiziellen Apple Store zwischen 1149 und 1319 Euro liegen, befinden sich die iPhone X Modelle ganz am oberen Rand der Preisskala.Deutlich mehr als 1000 Euro für ein Smartphone ist wirklich nicht gerade günstig und für viele Nutzer außerhalb des Budgets.

Aber die Preisbildung findet natürlich nicht zufällig statt. Hier kommen viele Faktoren zusammen, die den Preis des iPhone X so hoch erscheinen lassen. Zum einen hat Apple hier ein Smartphone konstruiert, für das viele Leute bereit sind, viel Geld auszugeben, weil das Gerät innovativ ist, ein cooles Image und ein stylisches Design hat. Zum anderen sind die verbauten Komponenten besonders teuer. Apple hat zum Beispiel nur die hochwertigsten OLED Bildschirme verbaut. Drittens ist der Preis eine relativ variable Angelegenheit. Zu Beginn haben viele Early Adopter, zumeist eingefleischte Fans, viel Geld in die Hand genommen, um als eine der ersten ein iPhone X zu kaufen und zu besitzen. Doch kaum ist die Nachfrage dieser besonders eifrigen iPhone X Fans befriedigt, beginnt der Preis zu fallen.


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Seit November 2017 ist das iPhone X auf dem Markt und bereits seit Januar 2018 gibt es das neue Smartphone deutlich günstiger bei vielen Elektronikhändlern im Internet. Wer also den Preis anführen möchte, um das neue iPhone X herabzuwürdigen und das neue Top-Modell zum Flop zu erklären, hat seine Rechnung nicht mit dem Markt gemacht. Denn der Preis entsteht immer aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Wer ein iPhone X günstiger kaufen möchte als zum offiziellen Preis, hat mittlerweile gute Chancen.

Ganz sicher kein Flop: Das iPhone X steckt voll mit Highend-Technik. Foto: Pexels
Ganz sicher kein Flop: Das iPhone X steckt voll mit Highend-Technik. Foto: Pexels

Verkaufszahlen des iPhone X grandios

Während besonders Konsumenten, die das iPhone X nicht gekauft haben, gegen den Preis wettern, sehen viele Wirtschaftsanalysten den hohen Preis des Smartphones als weise Entscheidung des Herstellers an. Zwar kommt hier erstmals überhaupt ein neuer Faktor ins Spiel – nämlich, ob sich Käufer das Smartphone noch leisten können oder nicht. Bei den bisherigen Modellen unterhalb von 1000 Euro hat dieser Faktor noch keine Rolle gespielt. Apple hat hier hoch gepokert und offensichtlich gewonnen: Das iPhone X war weltweit in Q4 2017 in vielen Märkten wie Australien, Japan, USA, Europa und China eines der meistverkauften Smartphones überhaupt. Man kann hier also keinesfalls von einem iPhone X Flop reden. Für ein derartig teures Gerät hat sich das neue Apple Flaggschiff erstaunlich gut verkauft.

Seite 2: In welchen Bereichen ist das iPhone wirklich ein Flop?

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