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iPad Pro 12.9 im Dauertest: Ersetzt der Touch-Computer einen Laptop?

iPad Pro 12.9 im Dauertest: Der ideale Begleiter im Alltag. Foto: Sascha Tegtmeyer iPad Pro 12.9 im Dauertest: Der ideale Begleiter im Alltag. Foto: Sascha Tegtmeyer

Mein iPad und ich – das war von Anfang an eine Liebesgeschichte. Zuerst war ich skeptisch, ob mir das Gerät nicht viel zu groß ist. Aber nach fast anderthalb Jahren iPad Pro 12.9 im Dauertest weiß ich: kaum ein Gerät macht mich produktiver. Ersetzt der Touch-Computer einen Laptop?

Als im Oktober 2015 das erste große iPad Pro 12.9 vorgestellt wurde, war mein erster Gedanke: Das ist zu groß und unnötig. Ein tragbares Tablet, dass fast die Bildschirmdiagonale eines Laptops hat und auch sonst ähnliche Spezifikationen aufweist, braucht kein Mensch. Viel zu ähnlich ist das Riesentablett meinem MacBook Pro. Die Arbeiten, die sich von beiden Geräten ausführen lassen, würden sich einfach zu sehr überschneiden. In jedem Fall glaubte ich: Ein iPad Pro 12.9 werde ich mir sicher niemals kaufen. Einige Wochen später habe ich dann doch zugeschlagen, einfach aus reiner Neugierde und um „just for fun“ mit dem Gerät herumzuspielen. Dabei blieb es jedoch nicht allzu lange.

Ein Tablet für viele Aufgaben

Ich wollte das iPad Pro 12.9 ja gar nicht behalten! Stattdessen hatte ich vor, es nur mal zu testen, eine Zeit lang auszuprobieren und anschließend weiterzuverkaufen. Mit so ehrlichen und offenen Worten gegenüber dem Verkäufer habe ich es auch erworben. Aber dann kam alles anders als geplant: Das riesige iPad stellte sich als wahrer Alleskönner heraus, der keineswegs meinem MacBook Pro Konkurrenz machte, sondern sich in vielen Lebenslagen als perfekte Ergänzung für das alltägliche Notebook herausstellte. Wenn man das normale iPad oder gar ein iPad mini gewohnt ist, hat das große Tablet geradezu gigantische Ausmaße. Man muss sich erst einmal an die Dicke und das hohe Gewicht gewöhnen. Gut, beides ist wirklich ein Nachteil im Vergleich zum iPad Pro 9.7. Das Gerät liegt wirklich deutlich angenehmer in der Hand. Im direkten Vergleich der iPads wirkt es tatsächlich ungleich handlicher und haptisch einfach angenehmer. Ganz klarer Nachteil beim großen Handheld-Computer. Das war es dann aber auch schon mit den Nachteilen des Geräts. Denn wenn erst mal der riesige, helle, farbechte und gestochen scharfe Bildschirm des iPad Pro 12.9 aufleuchtet, leuchten auch dem größten Kritiker die Augen auf. Ein beherzter Druck auf den Fingerabdruck-Sensor und schon eröffnet sich die Welt der Apps auf dem geradezu riesigen Tablet-Bildschirm. Tatsächlich hat es von Apple eine ähnliche User Experience bei einem tragbaren Gadget bis dato noch nicht gegeben. Das Device liegt einfach toll in der Hand und intuitiv fängt man an, auf dem Touch Panel herumzutippen und die Gestensteuerung zu testen.

Ganz schön groß: Das iPad Pro im Größenvergleich mit der Magic Mouse. Foto: Sascha Tegtmeyer

Ganz schön groß: Das iPad Pro im Größenvergleich mit der Magic Mouse. Foto: Sascha Tegtmeyer


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Wann brauche ich das große iPad Pro?

Die meisten Kritiker haben mir versichert, dass sie das iPad Pro 12.9 für ein völlig überflüssiges Gerät halten, dass nicht nur viel zu groß und sperrig, sondern auch völlig unnütz ist. Eben aus genannten Gründen: Die Überschneidungen mit dem MacBook Pro seien einfach viel zu groß. Nach meinen anderthalb Jahren Erfahrung kann ich nun ausdrücklich widersprechen. Das iPad Pro mit dem großen Display gehört zu den praktischsten Geräten, die aktuell überhaupt auf dem Markt sind. Auch nach mehr als einem Jahr hat es seine Aktualität nicht verloren. Auch wenn viele Fans mittlerweile zum Nachfolger von Early 2017 setzen, zeigt der Riese aus Late 2015 immer noch eine fantastische Performance. Aber wann brauche ich das große iPad Pro 12.9 wirklich? Wir haben es im Dauertest herausgefunden.

1. Produktivität

Das Riesen-Display des tragbaren Computers unterstützt einfach die Produktivität in vielen Lebenslagen: Wer kreativ, produktiv und viel unterwegs ist, wird es lieben, auf dem großen Rechner zu arbeiten. Sowohl Fotobearbeitung, Videoschnitt als auch Textprogramme sind in den vergangenen Monaten immer besser geworden und arbeiten geradezu auf Desktop-Niveau. Ich arbeite auf dem Gerät besonders häufig mit Ulysses und Pixelmator. Beide Apps sind perfekt auf das Device abgestimmt und ermöglichen produktives Arbeiten beispielsweise im Flugzeug oder im Zug. Mit dem großen iPad Pro ist es ein leichtes, immer und überall Notizen zu machen, Fotos zu bearbeiten und Videos zu schneiden. Das Gerät punktet immer dann, wenn man sein Notebook nicht dabei hat oder es mit Aufwand verbunden wäre, das Notebook auszupacken und zu verwenden. Die Power des flachen Rechners ist dafür optimal ausgelegt. Mit dem iPad Pro sind viele Aufgaben schnell erledigt, für die man sonst erst den Laptop starten müsste. Nicht nur, dass Aufgaben schneller erledigt sind, man rafft sich erfahrungsgemäß auch eher auf, sich den Aufgaben anzunehmen, weil die Arbeit schneller aufgerufen ist.

2. Videos schauen und Lesen

Wem die Produktivität des iPad Pro 12 Zoll als Argument nicht reicht, dem sei das Gadget mit dem hochauflösenden, ultra scharfen Display einfach als zweiter Fernseher ans Herz gelegt. Auf dem Gerät lassen sich diverse Streaming-App installieren und Videos aller Art anschauen. Hochauflösende Filme machen auf dem großen Display einfach nur Spaß, denn sie sind gestochen scharf und farbecht. Und auch das Lesen auf dem Gerät ist extrem angenehm: Mittlerweile haben alle größeren Nachrichtenmagazine eine eigene App für das iPad und das iPad Pro entwickelt. Zudem lassen sich Websites optimiert und meistens der Bildschirmgröße angepasst aufrufen, so dass Ihr zu jeder Zeit das perfekte Leseerlebnis habt. Auch Bücher werden durch das Retina Display gestochen scharf wiedergegeben. Ich lese regelmäßig ePaper auf dem Gerät. Diese digitalen Zeitschriften erzeugen auf dem großen Tablet ein wirklich eklatant angenehmeres Nutzererlebnis als auf kleineren Geräten. Wenn es nichts anderes gebe, wofür ich das iPad bräuchte. Allein zum Lesen lohnt sich die Anschaffung!

3. Im Internet surfen

Besonders gut eignet sich das Tablett auch einfach dazu, einfach mit dem Browser auf dem Sofa sitzend im Internet zu surfen. Bis auf wenige Ausnahmen lassen sich die meisten Inhalte ähnlich wie auf einem Desktop Computer im Browser darstellen und müssen nicht mobil angepasst werden wie beispielsweise bei einem iPhone 7 Plus. Auf diese Weise hat man häufig eine intensivere Nutzererfahrung mit den Browser-Inhalten und bekommt sowohl beim Lesen, beim Shopping und beim anschauen von Fotogalerien eine übersichtlichere Darstellung geboten.

4. Notizen mit dem Apple Pencil machen

Wer viel und kreativ arbeitet, ist gut beraten, sich zwischendurch auch mal ein paar Notizen zu machen. Das funktioniert einfach fantastisch mit dem Apple Pencil. Egal ob beim Protokoll im Meeting oder beim Geistesblitz im Flugzeug, kann man besonders jetzt mit iOS 11 fantastisch und schnell Notizen mit dem digitalen Stift machen und anschließend leicht weiterverarbeiten. Eine ganz tolle Funktion, die Euch beim täglichen Arbeiten hilft und meinen Arbeitsalltag noch angenehmer macht.

Das Tablet sorgt für maximale Produktivität. Foto: Pixabay

Das Tablet sorgt für maximale Produktivität. Foto: Pixabay

Duet Display: Das iPad Pro als zusätzlichen Bildschirm des MacBook Pro nutzen

Besonders, wenn man unterwegs ist und kein externer Bildschirm zur Hand ist, könnt Ihr problemlos das iPad Pro 12.9 zu einem externen Bildschirm umfunktionieren. Ihr schließt es an das MacBook Pro per Lightning Kabel an und installiert auf beiden Geräten Duet Display. Das ist eine App, die eure Devices synchronisiert und das Tablet spielend einfach als zweites Display nutzbar macht. Wohlgemerkt handelt es sich dabei um einen vollwertigen zweiten Bildschirm. Wenn man unterwegs ist und gerade keinen externen Monitor zur Hand hat, hat die Kombination schon häufig zu meiner Produktivität beigetragen. Einfach eine tolle Kombination!


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Fazit nach eineinhalb Jahren mit dem Riesen Tablet

Das große iPad Pro 12.9 ist mir in den vergangenen anderthalb Jahren doch durchaus ans Herz gewachsen. Schon mehrfach habe ich darüber nachgedacht, das Gerät zu verkaufen. Aber als Journalist arbeitet man viel mit Text, Bild und Videos, so dass sich das Device unterwegs als essenzieller Begleiter etabliert hat. In Kombination mit dem Apple Pencil lassen sich damit sogar perfekte handschriftliche Notizen machen und alle möglichen Informationen aufzeichnen, um sie später zu verarbeiten. Egal ob auf Flügen oder draußen im Freien im Park: Überall dort, wo das normale MacBook Pro zu sperrig ist, punktet das iPad Pro 12.9. Ich habe das Gadget immer in der Tasche und als ständigen Begleiter bei mir. Auch beim Sport im Fitness Center eignet es sich wunderbar, um darauf auf dem Laufband oder Crosstrainer Filme zu gucken oder etwas beim Workout zu lesen. Toll ist auch die Robustheit des Riesentablets: Auch nach anderthalb Jahren Dauergebrauch hat es immer noch relativ wenige Kratzer, macht äußerlich einen sehr guten Eindruck und hat nichts von seiner Wertigkeit verloren. Zu dem trumpft der Akku auf: schon zur Zeit des Kaufs brillierte das iPad Pro mit seiner enormen Akkulaufzeit, die nach wie vor die stärke des der Welt ist. Auch wenn es mittlerweile einen leichten memory Effekt gibt, hält der Akku immer noch enorm viel aus.

iPad Pro 12.9 Late 2015 günstig kaufen

Alles in allem ist das iPad Pro 12.9 der perfekte Begleiter für viele Lebenslagen und kaum noch wegzudenken. Wer es nicht glaubt, sollte das Gerät einmal testen. Wenn man es erst mal längere Zeit in der Hand hielt, möchte es gar nicht mehr hergeben. Günstig gibt es das 2015er Modell im Apple Store Generalüberholt kaufen. Dort könnt Ihr die Geräte mittlerweile ab etwa 600 Euro bekommen. Wirklich ein Schnäppchen für so ein tolles Gerät. Wir warten aktuell geduldig auf ein iPad Pro 12.9 mit randlosem Display, das ja vielleicht im Frühjahr 2018 erscheinen könnte. Wer weiß, wer weiß..

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Über Sascha Tobias Tegtmeyer (43 Beiträge)
Als Journalist, leidenschaftlicher Taucher und ambitionierter Stand Up Paddler habe ich mich mehr und mehr auf Wassersport-Themen spezialisiert. Ich habe für mehrere Jahre als Online-Redakteur, Content- und SEO-Manager für den Jahr Top Special Verlag in Hamburg das führende Tauchsport-Portal TAUCHEN.de redaktionell betreut und bin in der Wassersport-Branche zuhause. Meine Leidenschaft gilt dem Meer und allen Aktivitäten, die sich am, im, auf und unter Wasser ausüben lassen. Um diesem Kind einen Namen zu geben, habe ich www.just-wanderlust.com ins Leben gerufen – für alle Menschen, die das Meer lieben – gerne reisen und Wassersport wie Tauchen, Surfen, Stand Up Paddling.

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