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Auf den Malediven mit Extremsportler und Apnoetaucher Herbert Nitsch

Ich habe auf den Malediven den Extremsportler und "Deepest Man on Earth" Herbert Nitsch getroffen. Wie kann man so tief tauchen?

Die Malediven im Indischen Ozean sind das Reich der Inseln und eines der spektakulärsten Reiseziele der Welt. Nur wenige Meter über den Meeresspiegel gelegen, reihen sich auf hunderten von Kilometern Trauminsel an Trauminsel. Neben der Hauptstadt Malé leben nur auf wenigen Inseln Einheimische und eben so wenige Inseln sind für Touristen erschlossen. Wo es Hotels gibt, handelt es sich meistens um traumhafte Luxus-Resorts wie die Insel Coco Bodo Hithi. Dort habe ich mich mit dem Extremsportler und „tiefsten Menschen der Welt“, Herbert Nitsch, getroffen, um ihn zu seinem spannenden Leben zu interviewen und zu porträtieren. Die Artikel hierzu findet Ihr bald in einschlägigen Magazinen.

Leider ist es nicht vielen Menschen vergönnt, in ihrem Leben auf die Malediven zu reisen, wie mir die Hotelmitarbeiter im Luxus-Resort Coco Bodu Hithi verraten. Nicht einmal ein Prozent der Menschen in Europa und Nordamerika kommen in ihrem Leben auf die kleine Inselgruppe im Indischen Ozean. Urlaub in diesem tropischen Paradies ist heute noch exklusiv. Viele Europäer wissen nicht mal, wo sich diese ganz besondere Inselgruppe südwestlich von Sri Lanka und südöstlich der arabischen Halbinsel befindet. Dabei hat dieser Ort etwas Magisches an sich.

Mein zweiter Besuch auf den Malediven hat einen besonderen Anlass

Bei meinem zweiten Besuch auf den Malediven treffe ich mich mit dem Extremtaucher und „Deepest Man on Earth“ Herbert Nitsch, der seit Jahren den Weltrekord im Freediving mit unglaublichen 249,5 Metern hält. Der ehemalige Beruf Pilot ist auf den Malediven, um dort für Einheimische und Resort-Gäste Kurse im Apnoetauchen zu geben. Freediving ist das Tauchen ohne Pressluftflasche und momentan ein sehr angesagter Trendsport. Herbert Nitsch gehört zu den talentiertesten Profis in dieser Sportart. Ich hatte die einmalige Gelegenheit, mit ihm und seiner Ehefrau und Managerin Jeanette Woldman auf Coco Bodu Hithi zu sprechen und ihn kennenzulernen.

Anfangs üben wir, unseren Atem zu kontrollieren. Foto: Sascha Tegtmeyer
Anfangs üben wir, unseren Atem zu kontrollieren. Foto: Sascha Tegtmeyer

Freediving-Kurs mit Herbert Nitsch auf den Malediven

Die Sportart Apnoetauchen liegt momentan einfach total im Trend. In den vergangenen Jahren sind immer mehr Taucher, die normalerweise auch mit einem Tauchgerät und Pressluftflasche ins Wasser steigen, auf diese Sportart umgestiegen. Denn das Freediving hat viele Vorteile: Man benötigt kein schweres Gerät und kann sich unter Wasser völlig frei bewegen. Als Tauchsport-Journalist stand ich dem Thema Freitauchen eher skeptisch gegenüber und setzte lange Zeit lieber auf die gute, alte Pressluftflasche, mit der ich zwischen 45 und 60 Minuten unter Wasser bleiben konnte. Erst bei meinem Freediving-Kurs mit Herbert Nitsch auf den Malediven habe ich gelernt, dass es auch anders geht.

Malediven-Insel Coco Bodu Hithi: Einfach ein paradiesischer Ort! Foto: Sascha Tegtmeyer
Malediven-Insel Coco Bodu Hithi: Einfach ein paradiesischer Ort! Foto: Sascha Tegtmeyer

Freediving lernen auf der Trauminsel Coco Bodu Hithi

Ungefähr eine Woche lang hab ich auf der herrlichen Insel Coco Bodu Hithi gemeinsam mit Herbert Nitsch das Freitauchen gelernt. Wir haben mit Atemübungen und Meditation begonnen, und haben dadurch gelernt, länger die Luft anzuhalten. In einer illustren Gruppe von Hotelgästen und Angestellten des Resorts haben wir gemeinsam Übungen ausprobiert und sind anschließend in den Pool gestiegen, um erste Praxiserfahrungen zu sammeln. Ich war bis dato jemand, der nicht länger als 30 Sekunden lang die Luft anhalten konnte. Und ich hätte auch nicht gedacht, dass sich daran etwas ändert. Aber bei unseren ersten Übungen stellte sich heraus, dass ich mit etwas Geschick sogar bis zu zwei Minuten lang die Luft anhalten konnte. Nach einer gewissen Zeit der Übung ging es dann ans Riff.


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Malediven: Apnoetauchen am Hausriff von Coco Bodu Hithi

Nachdem wir einige Tage lang geübt hatten, haben wir uns schließlich zum Apnoetauchen ans Hausriff von Coco Bodu Hithi gewagt. Auf den Malediven haben viele Resorts ein vorgelagerte Riff, an dem sich Taucher und Schnorchler austoben können. Und Freitaucher natürlich auch! Gemeinsam mit dem Ausnahmetalent Herbert Nitsch sind wir dorthin und haben uns im Apnoe ausprobiert. Genau wie beim herkömmlichen Gerätetauchen befindet man sich beim Freediving im Buddy-Team, damit einer von beiden Buddys absichert, während der andere taucht.

Herbert Nitsch beim Abtauchen. Foto: Sascha Tegtmeyer
Herbert Nitsch beim Abtauchen. Foto: Sascha Tegtmeyer

Während eine herkömmliche Tauchtour zwischen 45 und 60 Minuten dauert, besteht das Apnoetauchen aus vielen kleinen Sessions. Immer abwechselnd tauchten wir also bis auf etwa 15 Meter am Riff hinab und sind geräuschlos durch das Wasser geglitten. Die Szenerie war spektakulär! Schildkröten, Rochen und Haie sind uns dabei begegnet. Erst hier draußen mit etwas mehr Tiefe versteht man als Neuling, welche große Freiheit das Freediving bietet. Ohne Gerät und völlig geräuschlos rauscht man in die Tiefe und schwebt einfach dahin. Tiere erschrecken sich nicht, man kommt nahe an die Meereslebewesen heran und tiefe Entspannung setzt ein, weil man sich mit viel mehr Muße und Achtsamkeit fortbewegen kann. Freitauchen am Riff ist einfach eine fantastische Erfahrung!

Herbert Nitsch auf Coko Bodu Hithi

Das Fünf-Sterne-Resort Coco Bodu Hithi ist einfach ein fantastischer Ort, um Freediving zu lernen. Die Hotelanlage auf einer kleinen Insel verfügt über eine herrliche Inselstruktur mit Beach-Villas und Water-Villas, die auf Stegen in die Lagune hineineingebaut sind. Samtweiße Strände, Palmen und glasklares, türkises Wasser laden einfach zum Entspannen ein. Urlauber erwartet hier ausgezeichnetes Essen und viel Abenteuer mit Dolphin Watching, Tauchen, Schnorcheln, Stand Up Paddling und vielen weiteren Wassersportarten. Man kann sich hier auch einfach den ganzen Tag mit dem herrlichen Essen auseinandersetzen. Wer sich einmal eine komplette Auszeit von der Welt nehmen möchte, am Strand entspannen oder einfach ausgezeichnetes Essen erleben will, sollte sich einmal nach Bodu Hithi wagen.

Water-Villa auf Coco Bodu Hithi: Herrlich zum Entspannen! Foto: Sascha Tegtmeyer
Water-Villa auf Coco Bodu Hithi: Herrlich zum Entspannen! Foto: Sascha Tegtmeyer

An diesen Ort habe ich den Extremsportler Herbert Nitsch getroffen und besser kennen gelernt. Der Extremsportler hat nicht nur beeindruckende Rekorde aufgestellt, sondern ist auch menschlich eine fantastische Persönlichkeit. Ich habe selten so einen disziplinierten Person getroffen wie Herbert. Gemeinsam mit seiner Managerin Jeanette Woldman hat er mir in dieser einen Woche viel über Leistung und Disziplin beigebracht. Nach seiner Karriere als Pilot und Freitaucher arbeitet Herbert heute auch als Motivation-Coach und Vortragsredner.


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