Longboarden lernen im Selbstversuch: Surfen auf der Straße

Longboarden lernen: Wie surfen auf der Straße! Foto: Pixabay
Longboarden lernen: Wie surfen auf der Straße! Foto: Pixabay

[enthält unbezahlte Werbung] Wer lernt schneller longboarden – ein Dreijähriger oder ich? Zeit, es heraus-zufinden und Grund genug, mir ein Straßen-Surfbrett zuzulegen, um im Selbstversuch skaten auf den extra-langen, stylischen Holzbrettern zu lernen und Hamburg unsicher zu machen. Denn Longboards liegen voll im Trend.  

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Kinder lernen schnell. Und so hat es bei unserem Sprößling Lenny auch nur eine Stunde gedauert, bis er halbwegs sicher mit meinem alten Skateboard unterwegs war. Der Dreijährige hat sich draufgesetzt, draufgelegt, das Sportgerät durch die Gegend geschleppt, herumgeschleudert, und nach einer Stunde wilden Hantierens ist er damit sicher und sattelfest durch die Wohnung gedüst. Das kann ich auch! denke ich – ich brauche ein Longboard für Anfänger!


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Also schreibe ich direkt an einen Longboard-Spezialisten: – „Welches Board ist das richtige für mich?“ – „Wo kann ich bestellen?“ „Wieviel wiegst Du denn?“ werde ich fachkundig gefragt. „So um die 90 Kilo“, sage ich. „Dann brauchst Du das Makaha Kaha“, empfiehlt mir der Spezialist. Das sei noch mit einer extra Holzschicht verstärkt – besser für meine Gewichtsklasse. Ich verstehe nur Hakuna Matata und Chicken Makhan, aber bin überzeugt, dass er das richtige für meine Maße ausgesucht hat. Ein stylisches Board, frisch lackiert mit einer potentiell hawaiianischen Bemalung. Ich freue mich wie ein kleines Kind auf mein Surfbrett mit Rollen. Montag bestellt, Dienstag verschickt und schon am Mittwoch halte ich das Prachtstück in den Händen. Ich schaue mir nebenher schon eine ganze Reihe von Youtube-Videotutorials an. „For beginners“, „Getting on the board“, „Cruise and control“ heißen die vielver-sprechenden Videos, die ungeübten das  Boarden näher bringen sollen. Aber kein Video ersetzt das Allerwichtigste bei jeder neuen Sportart, die man lernt: üben, üben, üben. Einfach draufstellen und loslegen. Ausprobieren. Hinfallen. Aufstehen. Weitermachen. Und noch mal von vorn.

Sascha Tegtmeyer hat sich selbst longboarden beigebracht: Ist gar nicht so leicht, wie es aussieht! Foto: Luisa Praetorius
Sascha Tegtmeyer hat sich selbst longboarden beigebracht: Ist gar nicht so leicht, wie es aussieht! Foto: Luisa Praetorius

Longboarden: Übungen, die beim Lernen helfen

Meine ersten Versuche verlaufen daher auch ganz glimpflich. Zuerst mache ich eine Trockenübung im Wohnzimmer: Den richtigen Vorder- und Hinterfuß ausloten, in dem man einen Ausfallschritt auf eine Treppenstufe macht. Ich stelle mich auf das Board und versuche, mich hin und her zu bewegen. Auf einem Bein stehen. Einmal rumdrehen. In die Knie gehen. Die Balance halten – denn das ist das wichtigste. Im zweiten Anlauf gehe ich vor die Haustür, stelle meinen linken Fuß auf das Board und hole mit dem rechten Schwung. Einmal tippen – wenig Schwung. Zweimal tippen – viel Schwung. Klappt auf Anhieb hervorragend. „Das ist ja wie surfen auf der Straße!“ stelle ich fest. Im Vergleich zum Skateboard viel weicher und flüssiger. Ich cruise erstmal geradeaus durch  einen nahegelegenen  Park in Richtung der Hamburger Außen-alster. Je sicherer ich mich fühle, desto mehr probiere ich dabei, mein Gewicht zu verlagern und fange schon wie von selbst an zu carven. Bis auf einmal ein ab-schüssiger Streckenabschnitt kommt. Es geht bergab und ich versuche mich in die Kurve zu legen, während das Board immer schneller wird. Das klappt auch ganz gut, bis am unteren Ende der abschüssigen Strecke das Kopfsteinpflaster kommt. Ich gerate ins Schleudern und lande zum Glück weich auf dem Rasen einer angrenzenden Wiese. „Mit der Zeit lernst du, auch auf unebenen Strecken souverän zu bleiben“, erzählt eine Longboarderin aus Berlin in ihrem Lehrvideo. Soweit bin ich aber noch nicht. Kinder, tragt zur Sicherheit einen Helm!

Wer sein Longboard liebt, der trägt es: Aller Anfang ist schwer! Foto: Luisa Praetorius
Wer sein Longboard liebt, der trägt es: Aller Anfang ist schwer! Foto: Luisa Praetorius

Longboarden lernen: Fazit nach ein paar Tagen Übung

Am Ende bin ich drei Stunden unterwegs, zur Außenalster, am Jungfernstieg entlang bis zu den Landungsbrücken. Problema-tisch sind anfangs die Fußgänger und der Verkehr, aber je besser man die Balance halten kann, desto souveräner cruist man um alles und  jeden herum. Während ich  mir Tutorials angeschaut, Trockenübungen gemacht und erstmal ganz langsam angefangen habe, ist Lenny einfach drauf los und steht sicher auf dem Brett wie ein kleiner Tony Hawk. Fehlt nur noch, dass er anfängt zu sliden. Ich hingegen bleibe erstmal bei den „essentials“: carven, cruisen, downhill und fakie (Rückwärts-fahren). „Wenn Du etwas fortgeschritten bist und sliden lernen willst, rufst Du mich einfach nochmal an!“ empfiehlt mir der Experte am Telefon. Ich werde drauf zurückkommen, doch spätestens dann brauche ich auch dringend einen Schutzhelm und Protektoren.


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Über Sascha Tobias Tegtmeyer 95 Artikel
Als Journalist, leidenschaftlicher Taucher und ambitionierter Stand Up Paddler habe ich mich mehr und mehr auf Wassersport-Themen spezialisiert. Ich habe für mehrere Jahre als Online-Redakteur, Content- und SEO-Manager für den Jahr Top Special Verlag in Hamburg das führende Tauchsport-Portal TAUCHEN.de redaktionell betreut und bin in der Wassersport-Branche zuhause. Meine Leidenschaft gilt dem Meer und allen Aktivitäten, die sich am, im, auf und unter Wasser ausüben lassen. Um diesem Kind einen Namen zu geben, habe ich www.just-wanderlust.com ins Leben gerufen – für alle Menschen, die das Meer lieben – gerne reisen und Wassersport wie Tauchen, Surfen, Stand Up Paddling.